Solarparkplatz planen: die wichtigsten Fragen
Fahrwege, Netzanschluss, Ladefenster und Genehmigung. Die Fragen, die über Kosten und Nutzen eines Solarparkplatzes entscheiden.
Bei einem Solarparkplatz hängen Tragwerk, Photovoltaik, Speicher, Energiemanagement und Ladepunkte voneinander ab. Wer sie getrennt plant, baut oft zweimal.
Fläche und Verkehr
Fahrgassen, Wendekreise, Durchfahrtshöhen und Rettungswege bestimmen, wo Stützen stehen dürfen. Bei PKW-Stellplätzen sollen sich Türen frei öffnen lassen, bei LKW zählen Höhe und Schleppkurven. Baugrund, Leitungen im Boden und Entwässerung beeinflussen die Gründung.
Netzanschluss und Laden
Die wichtigste Zahl ist oft die freie Leistung am Netzanschluss. Zehn Ladepunkte mit 11 kW und 60 % Gleichzeitigkeit brauchen zur Spitzenzeit rund 66 kW. Reicht der Anschluss nicht, helfen dynamisches Lastmanagement, ein Speicher oder ein Ausbau des Anschlusses. Welche Lösung günstiger ist, hängt von Netzentgelten, Ladefenstern und Ausbaukosten ab.
Wann wird geladen?
Mitarbeiterfahrzeuge stehen tagsüber, genau dann, wenn die Überdachung Strom erzeugt. Flottenfahrzeuge laden oft nachts, dann braucht es Speicher oder Netzstrom. Der Überschneidungsgrad entscheidet, wie viel Solarstrom direkt ins Auto geht.
Genehmigung und Pflichten
Überdachungen sind bauliche Anlagen und brauchen in der Regel eine Baugenehmigung. In einzelnen Bundesländern gibt oder gab es für neue Parkplätze ab einer bestimmten Größe eine Pflicht zur Photovoltaik. Welche Regel für Ihren Standort gilt, prüfen wir vor der Planung.
Ablauf
Wir planen Solarparkplätze in Phasen: Standort, Konzept und Wirtschaftlichkeit, Genehmigung, Bau und Betrieb. Jede Phase endet mit einem Ergebnis, das Sie freigeben. Sie haben einen festen Ansprechpartner und wissen jederzeit, welcher Schritt als Nächstes folgt.
Mit dem Parkplatz-Rechner sehen Sie Fläche, Leistung und Ladespitze für Ihre Stellplätze.
