Photovoltaik für Gewerbe und Industrie
Für einen Betrieb zählt, wie viel Solarstrom direkt in Produktion, Kühlung, Logistik oder Ladepunkte fließt. Wir planen Dachanlage, Speicher und Energiemanagement nach Ihrem Lastgang und rechnen die Wirtschaftlichkeit mit Ihren Preisen.

Für welche Betriebe sich eine Anlage lohnt
Für Handwerk, Handel, Logistik, Produktion, Lebensmittelbetriebe mit Kühlung, Hotels und Bürogebäude. Je höher Ihr Verbrauch zwischen 8 und 18 Uhr, desto mehr Solarstrom ersetzt Netzbezug.
Kleine und mittlere Industriebetriebe zahlten 2026 im Durchschnitt 17,2 ct/kWh, viele Gewerbebetriebe deutlich mehr. Ihr eigener Arbeitspreis steht auf der Stromrechnung. Mit ihm rechnet der Gewerbe-Rechner.
Was wir für Betriebe bauen
Dachanlagen
Auf Hallen, Produktionsgebäuden und Verwaltung, mit Statikprüfung, Wechselrichterlayout, Kabelwegen, Schutzkonzept und Inbetriebnahme.
Speicher und Lastmanagement
Gewerbespeicher verschieben Solarstrom, begrenzen Lastspitzen und versorgen Ladepunkte. Mehr zu Speichern
Ladepunkte
AC- und DC-Ladepunkte für Mitarbeiter, Kunden und Flotten, gesteuert nach Solarertrag und Netzanschluss.
Parkplatz-Überdachung
Wenn das Dach nicht reicht, wird der Parkplatz zur zweiten Fläche. Mehr zu Solarparkplätzen
Messkonzept und Netzanschluss
Zählerkonzept, Anmeldung, Abstimmung mit dem Netzbetreiber und bei Bedarf Anschluss in Mittelspannung.
Monitoring und Service
Ertrag und Verfügbarkeit im Blick, Störungen bearbeiten, Wartung und Garantiefälle mit den Herstellern.
Woran sich eine Gewerbeanlage rechnet
Wir trennen in jeder Rechnung zwei Erlösquellen. Die eingesparten Stromkosten sind der Netzstrom, den Sie nicht mehr kaufen, bewertet mit Ihrem Arbeitspreis. Der Einspeiseerlös ist die EEG-Vergütung oder über 100 kWp der Erlös aus der Direktvermarktung.
Dem stehen Investition, Betriebskosten für Versicherung, Wartung und Monitoring sowie ein Wechselrichtertausch nach etwa 15 Jahren gegenüber. Die Amortisation geben wir als das Jahr an, in dem die Summe der Rückflüsse die Investition erreicht.
Eine Ersparnis beim Leistungspreis setzen wir erst an, wenn Ihr Lastgang vorliegt. Ohne diese Daten wäre jede Zahl geraten.
Ablauf
Jede Phase endet mit einem Ergebnis, das Sie freigeben. Sie haben einen festen Ansprechpartner und wissen jederzeit, welcher Schritt als Nächstes folgt.
Standort und Verbrauch
Ziele, Dächer, Lastgang und Netzanschluss aufnehmen.
Konzept
Varianten mit Leistung, Speicher und Wirtschaftlichkeit.
Planung
Statik, Genehmigung, Messkonzept, Anmeldung beim Netzbetreiber.
Bau
Beschaffung, Montage, Prüfung und Inbetriebnahme.
Betrieb
Monitoring, Service, Wartung.
Planung durch uns oder mit Ihrem Planer
Wir planen alles
Standort, Entwurf, Statik, Elektroplanung, Genehmigung, Bau und Inbetriebnahme kommen von uns. Sie haben einen festen Ansprechpartner und wissen jederzeit, welcher Schritt als Nächstes folgt.
Wir arbeiten mit Ihrem Planer
Ihr Planungsbüro führt das Projekt. Wir stimmen Tragwerk, Photovoltaik und Netzanschluss mit ihm ab und bauen auf Grundlage seiner Pläne.
Was wir für ein Angebot brauchen
- Jahresverbrauch und, wenn vorhanden, Lastgang in 15-Minuten-Werten
- Stromrechnung mit Arbeits- und Leistungspreis
- Dachpläne oder Fotos, Baujahr und Eindeckung
- Lage von Netzanschluss und Zählerschrank
- Pläne zu Ladepunkten, Erweiterungen und Betriebszeiten
Gewerbe-PV berechnen
Anlagengröße, Ertrag, Eigenverbrauch und Ersparnis. Mit Ihrer Investitionsannahme auch Amortisation und Rendite in drei Szenarien.
Ohne Lastgang zeigt der Rechner keine Lastspitzenersparnis, nur was ein Kilowatt Leistungspreis wert ist.
Häufige Fragen
Lohnt sich PV für Betriebe mit geringem Tagesverbrauch?
Dann wird mehr Strom eingespeist oder vermarktet, und die Anlage braucht länger, bis sie sich bezahlt gemacht hat. Ein Speicher oder Verbraucher, die in die Mittagsstunden verschoben werden, verbessern die Rechnung. Mit Ihrem Lastgang rechnen wir das genau.
Was ist ein Lastgang und wo bekomme ich ihn?
Der Lastgang zeigt Ihren Strombezug in 15-Minuten-Werten über ein Jahr. Betriebe mit registrierender Leistungsmessung erhalten ihn vom Netz- oder Messstellenbetreiber, meist als CSV- oder Excel-Datei. Sie können ihn im Anfrageformular hochladen.
Was passiert ab 100 kWp?
Neue Anlagen über 100 kWp müssen den eingespeisten Strom direkt vermarkten. Das läuft über einen Direktvermarkter. Wir binden passende Partner in die Planung ein.
Hält mein Hallendach die zusätzliche Last aus?
Das klärt eine Statikprüfung vor der Planung. Bei Leichtbaudächern sind Systeme mit geringer Flächenlast oder eine Solarüberdachung neben der Halle oft die bessere Lösung.
Können wir die Anlage auch finanzieren oder mit Partnern umsetzen?
Neben dem Kauf sind Förderkredite und Betreibermodelle mit Partnern möglich. Ob Contracting oder ein Stromliefervertrag in Frage kommt, prüfen wir im Einzelfall. Mehr unter Finanzierung.
